Meine erste Waschmaschine

Seit 2004 wohne ich nicht mehr bei Muttern. Dennoch hatte ich nie eine eigene Waschmaschine. Gestern hat sich das erledigt. Endlich muss ich die Wohnung zum Wäsche waschen nicht mehr verlassen. Ich empfand es zwar nie als große Belastung die Wäsche im Keller, im Waschsalon oder bei meiner Mutter zu waschen, dennoch freue ich mich natürlich über diese Erleichterung.

waschmaschine

Die Maschine wurde mir geliefert und ich habe dann penibel nach Anleitung die Transportsicherung entfernt, den Schallschutz an den Boden montiert und versucht die Schläuche anschließend mit den richtigen Enden zu verbinden. Allerdings fehlte eine Verbindung zwischen Schlauch und Abwasseröffnung in der Wand. Daher musste ich nochmal los zum Baumarkt. Dort half mir ein sehr kompetenter Mitarbeiter weiter und wieder Daheim angekommen war die restliche Montage sehr leicht zu bewerkstelligen.

Nun wäscht das Gerät fleißig meine Wäsche. Nur der bestellte Wäscheständer ist noch nicht angekommen, daher hänge ich die sauberen Klamotten provisorisch überall verteilt auf.

Verwaltung von TV-Serien

watched.li

Ich schaue mir sehr viele Serien an. Wirklich sehr viele. Um da den Überblick zu behalten habe ich irgendwann angefangen eine Excel-Tabelle mit meinen Serien zu verwalten. Das war gut, aber nicht so schnell und bequem wie watched.li. Diese Seite hat meine Tabelle obsolet werden lassen. Das Verwalten der Serien ist herrlich einfach. Man sucht die neue Serie, fügt sie direkt hinzu und kann dann die gesehenen Folgen einzeln abhaken. Das war es dann auch schon.

Vor kurzem kam dann noch etwas Neues hinzu: Statistiken. Dadurch weiß ich jetzt auch in Zahlen wie viel Zeit ich investiere. Ich empfehle euch die Seite wärmstens, wenn ihr auch so gerne Serien schaut.

Vom Leben und Tod

leben

Das Leben zu leben ist erstmal leicht. Man muss ja nix tun. Der Körper atmet von alleine, der Blutkreislauf läuft und die Organe selbstverständlich auch. Man muss all dies nicht steuern. Man muss trinken und essen. Damit wir das tun, steuert das Gehirn von selbst den Hunger und Durst. Eine weitere Schwäche ist die Außentemperatur. Auch dafür hat der Körper eine Reihe von Mechanismen auf Lager. Sei es das Schwitzen oder Frieren.

Dennoch ist es nicht einfach zu leben. Es reiht sich Tag an Tag, Woche an Woche, die Zeit erzeugt Druck im Leben. Mit dem Alter steigt auch die Verantwortung, die Forderungen von außen. Das Leben wird schwerer und das Neue und die Begeisterungsfähigkeit für die Welt werden weniger. Nun wird das Leben selbst zu einem Punkt der abzuarbeitenden Liste unserer täglichen Aufgaben.

Ein Ziel, wie in einem Computerspiel, haben wir jedoch nicht. Der Tod ist das Ende, aber sein Eintreten ist ungewiss und jederzeit möglich. Man kann sich aber selbst Ziele suchen, die das Leben sinnvoll erscheinen lassen. Die das Leben erfüllen können. Die Freude bringen. Diese Ziele sind aber auch wieder Aufgaben auf der Liste. Es fällt also schwer diese Ziele zu stecken und dann auch noch zu erfüllen. Aber tun wir das nicht, dann steigt die Sinnlosigkeit mit jedem Tag, an dem wir einen weiteren Punkt auf die Liste setzen, der uns nicht erfüllt sondern auslaugt.

Was ich euch damit sagen will ist, dass ihr euch eben diese Ziele sucht. In Hobbies, in der Erziehung von Kindern oder was euch wichtig erscheint. Lebt euer Leben und lasst es nicht vom Leben nehmen. Der Tod nimmt es schon.

Der Marsianer

dermarsianer

Das Buch von Andy Weir geistert schon länger als Empfehlung durchs Netz. Jetzt habe ich “Der Marsianer” endlich gelesen und möchte diese Empfehlung gerne an dieser Stelle wiederholen. Ich habe keine 24 Stunden gebraucht um diese spannende Geschichte in mich aufzusaugen. Wer also gerne liest, auf Spannung pur steht und etwas Zeit hat, der sollte sich jetzt das Buch besorgen und lesen.

Die Handlung möchte ich ungern wiedergeben, da ich nichts verraten möchte. Zu Beginn bleibt jedoch ein Astronaut auf dem Mars zurück und muss sich als einziger Mensch auf dem roten Planeten zurechtfinden. Von diesem Ausgangspunkt entstehen viele Probleme, die nicht alle zu lösen sind…

Lesen! Und nicht auf den Kinofilm warten.

Lebenslauf im Netz

Mein Lebenslauf ist jetzt eine eigene Seite im Internet. Ob das einen praktischen Nutzen haben wird ist noch nicht abzusehen, aber dennoch wäre es natürlich schön. In erster Linie habe ich das getan, weil ich wieder etwas basteln wollte. Schlicht und übersichtlich sollte der Lebenslauf werden. Außerdem sollte die Optik nah am Original sein. Ein Vorteil entstand durch die Möglichkeit Dateien direkt einzubinden. Dadurch kann man nun auf die Zeugnisse und Nachweise direkt zugreifen.

Wenn jemand noch Fehler entdeckt oder Verbesserungsvorschläge hat, dann kann er mir das gerne mitteilen.

http://lebenslauf.johanneskroening.de/

Mein neuer Weg

htw

Am 1. April 2014 startete für mich ein neuer Lebensabschnitt. Infolge des kürzlich erworbenen Abiturs, studiere ich seit diesem Tag nämlich an der Hochschule für Technik und Wirtschaft “Angewandte Informatik”. Nachdem ich Ende 2013 wieder nach Berlin gezogen bin und mich erst wieder hier eingewöhnen musste, ging es jetzt ganz schnell und plötzlich bin ich ein Student.

Eine aufregende Zeit beginnt, in der ich viel Neues lernen werde. Und hoffentlich werden die Hürden alle überwindbar sein. Aber davon gehen ich stark aus.

Und was macht man nach dem Studium?!

Laut einer Broschüre der Hochschule, können folgende Berufe mit dem Studiengang ergriffen werden.

• System- und Netzwerkbetreuer,
• Anwendungs- und Benutzerbetreuer,
• Systemanalytiker und –berater,
• Anwendungsdesigner und –entwickler,
• Anwendungsintegratoren oder Vertriebsberater

Meine Podcast-Sammlung

Mit Freude höre ich Podcasts. Unterwegs oder Zuhause spielt hier keine Rolle, jede neue Folge wird möglichst schnell angehört. In den letzten Jahren haben es viele in meine Sammlung geschafft (und manche sind wieder raus geflogen). Die Aktuellen möchte ich euch alphabetisch auflisten. Hört mal rein!

Außerdem würde ich mich über Vorschläge für neue Podcasts freuen.

Alternativlos
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Angst & Bange 
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anyca.st 
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Belles Lettres: Deutsch für Dichter und Denker
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CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft
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Dittsche – Podcast – zum Mitnehmen
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Elementarfragen
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Freak Show
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Hoaxilla – Der skeptische Podcast aus Hamburg
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In trockenen Büchern
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Kuchenradio
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Logbuch:Netzpolitik
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Neues vom Känguru 
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Neuland Podcast 
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Not Safe For Work 
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Raumzeit 
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Resonator 
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Segelradio – Podcasts zum Segeln 
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Skeptoskop 
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Sternengeschichten 
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Viva Britannia 
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Vorgedacht 
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Vorzeiten 
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Wikigeeks 
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WRINT: Flaschen 
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WRINT: Die Wrintheit 
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WRINT: Ferngespräche 
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WRINT: Realitätsabgleich
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WRINT: Wissenschaft 
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WRINT: Zum Thema 
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Wo sind die Helden?

Wir leben in einer Zeit, in der die Gier abermals die Menschen infiziert hat. Eine Zeit, die geprägt ist durch Willkür und den Verlust von nichts geringerem als den Menschenrechten. Hart erkämpfte Grundrechte stehen kurz vor dem Fall oder bestehen nur noch als leere Worthülsen. Die heil versprechende Demokratie versagt immer wieder und schadet nicht nur sich sondern einer viel größeren Idee, dem Frieden und dem Streben nach etwas Größerem.

Natürlich steht dazu im krassen Gegensatz eine nie dagewesene Teilhabe von Menschen weltweit. Die Struktur des Internets macht dies Möglich; noch zumindest. Der Wunsch nach Frieden auf der Welt wird immer größer. Darum heißen Kriegseinsätze auch nicht mehr Krieg, darum werden immer abstrusere Erklärungen für Waffeneinsätze gefunden und manchmal nicht mal mehr gesucht. Die gierige Finanzwelt erhebt sich über die Bürger als notwendige und nicht mehr wegzudenkendes Konstrukt, das um jeden Preis am Leben erhalten werden will.

Die Welt schreit nach Helden und findet sie nicht da, wo man sie zu finden sucht. In der Politik hat man sich als Vertreter des Volkes gegen dieses gewandt und kämpft gegen die bockigen Demonstrationen des Missfallens mit den härtesten Maßnahmen. Trotz Kampf und dem Versuch politischer Einflussnahme scheint der Kampf verloren. Helden, wo seid ihr?

Wie in dem Video müssen wir zusammenkommen und uns gegenseitig und weltweit unterstützen. Natürlich mit weniger Explosionen.

Und noch ein Zitat:

[…] Greed has poisoned men’s souls, has barricaded the world with hate, has goose-stepped us into misery and bloodshed. We have developed speed, but we have shut ourselves in. Machinery that gives abundance has left us in want. Our knowledge has made us cynical. Our cleverness, hard and unkind. We think too much and feel too little. More than machinery we need humanity. More than cleverness we need kindness and gentleness. Without these qualities, life will be violent and all will be lost. […] Let us fight to free the world, to do away with national barriers, to do away with greed, with hate and intolerance. Let us fight for a world of reason, a world where science and progress will lead to all men’s happiness. […]

Charlie Chaplin – bei YouTube ansehen

Google Reader Nachfolger

Reader-Alternativen

Nun ist also eine knappe Woche vorbei, seit der Google Reader die Tore geschlossen hat. Wie ich schon zuvor erwähnte, kamen viele Anbieter auf die Bühne und buhlten um die “Vertriebenen”. Der AOL-Reader ist lahm und hat hier und da noch sehr große schwächen und kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Der Reader von Digg, in den ich meine größte Hoffnung steckte, hat mich ebenfalls enttäuscht. Es fehlen viele Funktionen, die für mich von großer Wichtigkeit sind. Zum Beispiel kann ich keine Ordner verstecken, die keine ungelesenen Artikel beinhalten. Auch die iOS-App wird nicht synchronisiert. Daher blieb mir nur Feedly. Die sind länger da und machen sehr viel richtig. Feedly ist mir jedoch optisch trotz mehrerer Anpassungen noch immer nicht hübsch genug.

go read

Zum Glück kamen über Twitter und Co noch jede Menge anderer Vorschläge rein und viele habe ich ausprobiert. Besonders go read viel mir dabei positiv auf. Sieht gut aus und ist gut zu bedienen. Allerdings gab es bei dem Import der alten Feeds irgendein Problem bei mir, weswegen ca. nur 10% meiner Feeds eingelesen wurde. Nun habe ich mir also die Mühe gemacht und komplett von null angefangen. Dadurch sind viele Karteileichen weg und ich habe mir eine komplett neue Ordnerstruktur ausgedacht. Sozusagen ein Frühjahrsputz.
Wenn ihr also auch nicht so recht mit Feedly warm werdet, dann testet doch mal go read.

Das Ende ist nah!

Noch 5 Tage und mein Leben wird nicht mehr sein wie bisher. Der Google Reader wird geschlossen. Und ja, ich werde diesen Reader doch sehr vermissen. Schließlich ermöglichte er mir die Beobachtung von weit über 300 Seiten im weiten unüberschaubarem Netz. Viele sind schon jetzt auf andere Dienste umgestiegen oder haben sich eigene Reader-Programme aufgesetzt. Doch ich surfe noch immer den Google Reader an und genieße einfach die letzten Tage, Stunden, Minuten. Doch das Jammern nutzt leider nichts, Google wird seine Entscheidung sicher nicht mehr revidieren und hoffentlich eines Tages bereuen.

Die derzeitigen Alternativen sind leider (noch) kein vollständiger Ersatz, dennoch möchte ich drei Stück näher betrachten.

feedly

feedly

Die Alternative feedly gibt es schon länger. Ich habe mir den Reader auch öfter angeschaut, gefallen hat er mir nie. Seit der Bekanntgabe, dass der Google Reader geschlossen wird, haben die Entwickler viel getan und dennoch werde ich nicht ganz warm mit dem immer besser werdenden RSS-Reader.

AOL Reader

aolreader

Überraschender Weise kam vor kurzem AOL um die Ecke und hat ebenfalls einen Kandidaten ins Internet geworfen. Dieser sieht nett aus, kann aber wesentlich weniger als feedly. Außerdem gab es bei mir verschiedene Probleme, ich konnte weder die Google Reader-Feeds importieren, noch werden die Feeds zeitnah abgefragt. Für mich also nicht zu gebrauchen, steht dennoch weiterhin unter Beobachtung.

digg Reader

digg

Nur kurz nach der Ankündigung der Schließung kam die Meldung von digg, dass man einen eigenen Reader bauen will. Bis jetzt kann man ihn jedoch noch nicht nutzen. Dennoch liegt meine größte Hoffnung bei digg.

Schauen wir also positiv in die Zukunft und warten die Entwicklung ab. Ich werde mich jedenfalls umstellen müssen, dies wird im Alter jedoch immer schwerer.