Mein Blog / Mein Block

Seit langer Zeit habe ich diese Seite. Meine eigene Homepage im Netz. Anfangs war es vor allem die Neugier. Ich wollte verstehen wie die ganzen Seiten ins Internet kamen und von mir und potenziell allen anderen Menschen angesehen werden konnte. Warum der Netscape und der Internet Explorer eine andere Vorstellung hatten wie die Seiten auszusehen haben und ob ich das auch kann. Es ging. Und mit jedem Versuch wurde es besser. Ich lernte schnell die Regeln im Internet kennen. Anfangs nutzte ich Beispielsweise große Bitmap-Bilddateien. Meine Seite lud am Schulrechner immer ewig. Also musste ich mich mit Dateiformaten auseinander setzen. Mit dem großen Hype der Blogs kam ich auch dazu einen Blog aufzusetzen. Anfangs interessierte mich das vor allem wieder technisch. Was ich schreiben sollte war mir nicht klar. Also schreibe ich einfach privates Zeug oder interessante Links und was mir noch so einfiel.

Irgendwann schrieb ich weniger und weniger. Vor allem die NSA/BND-Enthüllungen haben mir zu schaffen gemacht. Es ist einfach erschütternd, wenn das schöne und bunte Internet auf einmal Arbeitsstätte für Geheimdienste, Kriminelle und die Dummen ist. Die Großartigkeit des Internets sah ich dennoch und richtete mich in “meiner Ecke” ein und dachte viel über das Blog nach und was ich aus der Seite machen möchte. Ich möchte wieder mehr schreiben, das war schnell klar. Aber worüber soll ich denn nur schreiben. Und das ist mir jetzt klar. Über alles Mögliche. Was mir gerade so passt. Das hier ist mein Internet, mein Block und hier mache ich was ich will! Jeder, der hier etwas findet, das ihm nicht passt, kann gehen.

Damit ist der Laden wieder offen.

Laufbericht Oktober

Der Oktober war besonders. Ich fühlte mich an den Anfang des Jahres erinnert. Meine Schwester hat mir eine Challenge vorgeschlagen und mit einer Überraschung als “Belohnung” gelockt. Ich solle doch jeden Tag 15.000 Schritte als Minimum gehen. Das war hart. Aber ich habe es geschafft und freue mich in den letzten beiden Monaten “nur” noch 10.000 Schritte am Tag gehen zu müssen. Noch 61 Tage.

Laufbericht September

Auch im September habe ich die täglichen Schritte geschafft. Das Jahresende rückt näher und näher. Für das nächste Jahr habe ich mir überlegt auch weiter Schritte zu machen. Allerdings nicht mehr jeden Tag. Freie Tage will ich mir explizit gönnen. Es freut mich sogar jetzt schon endlich ein “freies” (faules) Wochenende zu genießen.

Laufbericht August


Machen wir es kurz. Auch im August habe ich die Schritte geschafft. Mittlerweile zeigt sich, dass es kein Problem ist wirklich jeden Tag die Schritte zu schaffen. Nur die Zeit zu finden wird manchmal problematisch und muss teilweise extra freigeschaufelt werden.

Laufbericht Juli

Laufbericht Juli

In diesem Monat hat es leider nicht ganz geklappt. An einem Tag lief ich zwar meine Schritte, jedoch ist mein Handy und damit auch mein Schrittzähler ausgegangen und somit hatte ich nur 9.227 Schritte. Nachdem ich es ein halbes Jahr erfolgreich geschafft hatte jeden Tag über die 10.000 zu kommen, war das natürlich deprimierend, auch wenn ich davon ausgehe, dass ich es eigentlich gelaufen bin. Jedenfalls kein Grund für mich aufzugeben und am Folgetag wurden die fehlenden Schritte zusätzlich nachgeholt.
Das Schrittziel ist somit noch erreichbar, aber die Statistik unschön geworden.

Dennoch bleibe ich am Ball. Der Ehrgeiz hat mich in seinen Fingern und lässt mich auch nicht mehr los.

Laufbericht Juni

Laufbericht Juni

Der Juni hat mich bisher am meisten herausgefordert. Eine längere Reise nach Nordrhein Westfalen, Rheinland Pfalz, Baden Württemberg und Mecklenburg Vorpommern hat mich vor die Herausforderung gestellt trotz langer Autofahrten die Zeit zu finden meine Schritte zu gehen. Außerdem strengt natürlich auch das Autofahren an. Dennoch habe ich das halbe Jahr mit diesem Monat geschafft. Sechs Monate sind nun also vorbei und an jedem Tag ging ich mindestens meine Schritte. Ich bin darauf sehr stolz. Aber viel mehr freue ich mich auf das Ende.

Auf einer Feier in Mecklenburg Vorpommern hatte ich auch einen größeren Schreck. An meinem linken Bein habe ich eine Narbe, mit der ich irgendwo gegen kam und leider ist die Haut an der Narbe sehr dünn und ich blutete extrem stark. Der Schuh färbte sich schnell rot. Meine Schwester konnte mir mit Pflaster weiterhelfen und meine Mutter den Schuh wieder sauber waschen, dennoch schmerzte die Stelle noch ein paar Tage und eine Pause hätte sicher auch gut getan. Ab und zu zieht es noch an dieser Stelle, aber die Wunde ist schon wieder verheilt.

Jedenfalls bedanke ich mich hiermit nochmal bei allen, die mir zu diesem Projekt Mut zugesprochen haben und mir damit den Weg wirklich erleichtern.